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Die Zukunft des Menschen

Die Zukunft des homo sapiens ist ein Thema, mit dem sich die seriöse Zukunftsforschung nur ausnahmsweise befasst; es bleibt für gewöhnlich den „Transhumanisten“ überlassen. In einem öffentlicher Abendvortrag auf der Tagung „Size Matters 2011. Nanotechnologie: Verbesserung des Menschen?“ (September 2011 im Schloss Saarbrücken) hat sich K. Steinmüller mit Fragen der Evolution und des Umbaus des Menschen auseinandergesetzt:

 

„Der Mensch 2.0 - Wunschtraum oder Alptraum?
Nah- und Fernvisionen aus der Perspektive eines Zukunftsforschers und Science-Fiction-Autors“ 

 

Der Vortrag wurde vom Saarbrücker Lokalsender aufgezeichnet (allerdings ohne die Präsentation) und steht als Video im Netz. Ebenso gab es einen kurzen Beitrag im SR. Als Audiodatei ist der Vortrag unter der Adresse des Nanobionets abrufbar.

 

Szenarien über Szenarien

"Deutschland vergreist!" "Die Deutschen sterben aus!"

Kaum ein Zukunftsthema wird so heftig diskutiert wie der demographische Wandel, um kaum ein Thema ranken sich mehr Mythen, und kaum ein Thema ruft mehr Alarmismus hervor. Ein neues Buch, erschienen im oekom-Verlag und herausgegeben von Daniel Bieber vom Saarbrücker iso-Institut, versucht eine sachlich-kritische Auseinandersetzung mit dem "Sorgenkind demografischer Wandel?". Erkenntnisse des Autorenteams rund um die Implikationen für Familie, Bildung, Rente, Pflege, Infrastruktur und Wirtschaft hat Karlheinz Steinmüller in sechs narrativen Szenarien umgesetzt. Eines davon - "Das Familientreffen" - ist ein kontrafaktisches "Gegenwartsszenario" und schildert das Gedränge und Gequengel auf Autobahnen, in Raststätten und Hotels, wenn der demographische Wandel nicht eingetreten wäre.

Elektromobilität

Im Projekt zur Elektromobilität in der Region Berlin 2025 (Z_punkt im Auftrag des IVP - Instituts für Verkehrsplanung der TU Berlin) wurden drei Szenarien entwickelt:
„It-Car Elektromobilität“
„E-Mikromobilität“
„Katalysator Wirtschaftsverkehr“
Die
Studie gibt es als Download von der Webseite des IVP.

ADAC: Zukunft des Automobils  

Auch der ADAC hat sich mit der Frage beschäftigt, wie eine künftige Mobilität aussehen könnte und dazu einen Szenarioprozess durchgeführt und eine Broschüre veröffentlicht, die in drei Szenarien den „Verkehr von morgen“ in einem stimmigen und zumindest grundsätzlich wünschbaren Gesamtbild veranschaulicht:
„Multimobil – auch ohne eigenes Auto“
„Auto der Zukunft“
„Information und Kommunikation“
Die Szenarien wurden von Robert Gaßner, Karlheinz Steinmüller, Michael Niedermeier, Ronald Winkler verfasst. Die
Broschüre ist im ADAC-Shop erhältlich.

Darüber hinaus nahm K. Steinmüller an zwei Szenarioprozessen der EU teil:

FESTOS - Foresight of Evolving Security Threats Posed by Emerging Technologies“ zur „dunklen Seite“ neuer Technologien

Im März 2010 wurde Karlheinz Steinmueller in eine neu formierte EU-Expertengruppe berufen: "The World and Europe up to 2030/2050: EU policies and research priorities (Global Europe 2030/2050)". Ziel der Expertengruppe war es insbesondere, langfristige Szenarien für Europa zu entwickeln, die grundlegende gesellschaftlichen Veränderungen umreißen, aber auch durch ein ökonometrisches Modell gestützt werden. Nach mehreren Arbeitstreffen wurden im Dezember 2011 drei Szenarien publiziert.

Mehr Informationen und Links in den englischen News

 

Masterstudiengang Zukunftsforschung

Seit dem Herbst 2010 läuft an der Freien Universität Berlin, am Institut Futur ein Masterstudiengang Zukunftsforschung. Dieser Studiengang wird von zahlreichen Mitgliedern des Netzwerks Zukunftsforschung unterstützt. So hält beispielsweise Prof. Reinhold Popp von der FH Salzburg (Zentrum für Zukunftsstudien) gemeinsam mit Karlheinz Steinmüller die Vorlesung zur Methodologie der Zukunftsforschung. Mehr Informationen über den Masterstudiengang finden sich auf einer speziellen Website des Instituts Futur.

 

X_Science Jury

Als Mitglied der Kurzfilmjury hat Karlheinz Steinmueller im März 2010 am fünften X_Science Filmfestival "Cinema between Science and Science-Fiction" in Genua teilgenommen. Die Jury vergab den Best Movie Award an "Skhizein", einen wundervollen Trickfilm von Jeremy Clapin (Frankreich): Für die Originalität des Drehbuchs, die Platz für eine feine Ironie lässt, für die Entwicklung der Idee, die viele Interpretationen zulässt und für die graphische Kunst. Mehr Informationen finden sich auf der X_Science Webseite.

 


Neue Artikel

In jüngster Zeit sind mehrere Artikel von Karlheinz Steinmüller zur unterschiedlichen Themen der Zukunftsforschung erschienen. Erwähnenswert sind insbesondere:

 

Bereits 2009 wurden publiziert:

Darüber hinaus wurden nun endlich die gemeinsam mit Robert Gaßner vom IZT verfassten HighTech-Szenarien geschlossen publiziert.

Bereits 2008 sind drei kurze Paper zu abgeschlossenen Foresight-Projekten, allesamt Gemeinschaftspublikationen mit deutschen und europäischen Kollegen, in einem Sammelband des European Foresight Monitoring Network publiziert worden:

Einen neuen Blick auf Wild Cards wirft ein für das "Risk Assessment and Horizon Scanning"-Programm von Singapur geschriebener Artikel: 

 


Zeichen der Zukunft

Das Heft Nr. 2-3/2007 der Zeitschrift für Semiotik ist "Zukunftszeichen" gewidmet. Das Thema an der Schnittstelle von Semiotik und Futurologie ist schon insofern interessant, als es in der Zukunftsforschung häufig genug darum geht, Zeichen der Zukunft zu erkennen und richtig zu interpretieren, seien es nun Trends oder Schwache Signale.

Das Heft enthält u. a. Beiträge von K. Steinmüller (der auch als Herausgeber fungiert), Rolf Kreibich, Markus Spiwoks, Franz Liebl und Johannes Fehr. Zusammenfassungen aller Beiträge sind hier verfügbar.

 

 

 

 

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