Exkursionen durch Fiktionesien - in 11 Essays

Wer sich mit der Geschichte der Science Fiction befaßt, befindet sich auf einer permanenten Entdeckungsreise. Manchmal stößt man dabei auf spannende Kleinigkeiten: Schau an, schon vor H. G. Wells’ Zeitmaschine gab es ein Zeitreisevehikel! Hier: Sprachutopisten schaffen „mein“ und „dein“ ab! Bisweilen führen die Pfade in ausgedehnte Gegenden mit bizarren Bestien, verqueren Einwohnern, absonderlichen Sitten – wild wuchert überall die Phantasie – und dann stolpert man unerwartet über eine veritable Weltuntergangsmaschine. Zugegeben, solche Geräte gibt es auch hier in unserer Heimat, die Realität heißt. Dort aber in Fiktionesien treffen wir immer wieder auf verrückte Erfinder, die sich verkleinern lassen, um Bazillen mit Schwertern zu bekämpfen; wir geraten plötzlich in einen historischen Zeitstrom, in dem das Römische Reich nicht untergegangen ist – oder zumindest nicht so, wie wir denken. Und dann strahlt auf einem Mal vor uns Atlantis, längst versunken und verloren, doch bereit, immer wieder neu aufzutauchen.

img Memoranda-Verlag Berlin 2022

Inhalt

  • Vorwort
  • Ferne Welten – fremde Welten. Eine Betrachtung
  • Mars – ein Sehnsuchtsort
  • Atlantis muß untergehen!
  • Zwischen Implosion und Explosion. Gedanken zu Demographie und Science Fiction
  • Totes Leben. Ein Rückblick auf Nanotechnologie-Visionen in der Science Fiction
  • Spiele mit der Geschichte. Gedankenexperimente in Science Fiction, Zukunftsforschung und Geschichtswissenschaft
  • Von Babel zum Babelfisch. Notizen zu Sprachutopien
  • Geistlose Monstrositäten. Kritische Betrachtungen über ein neues Buch zur Zukunft des Menschen
  • Alien Animals. Eine Geschichte der extraterrestrischen Fauna
  • Corona und ihre Schwestern. Über Weltenden und andere Katastrophen
  • Die Geschichte der Zukunft. Was sich in den Internet-Archiven unserer Enkel über die Science-Fiction-Literatur findet*