Vita

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Dr. Karlheinz Steinmüller, Diplomphysiker und promovierter Philosoph, ist Gründungsgesellschafter und Wissenschaftlicher Direktor der Z_punkt GmbH The Foresight Company Köln und Berlin.

Sein besonderes Interesse gilt den Methoden der Zukunftsforschung, speziell „Wild Cards“, überraschenden Störereignissen, ebenso dem Zusammenhang von Science Fiction und Zukunftsforschung, sowie der Geschichte des Zukunftsdenkens. Im Verlauf seines Berufslebens hat er sich schwerpunktmäßig mit Zukunftsstudien im Auftrag von namhaften deutschen und europäischen Unternehmen und von öffentlichen Auftraggebern (Europäischen Union, Ministerien ...) befasst. In der Regel standen bei den Studien soziale und kulturelle Umfeldtrends und technologische Innovationen im Zentrum der Untersuchungen. Er wirkt in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien wie in der Methoden-AG des Netzwerks Zukunftsforschung mit und zählt zum Redaktionskollegium der Zeitschrift für Zukunftsforschung.

Background

K. Steinmüller ist seit 1991 in der Zukunftsforschung aktiv. Bis 2001 war er Wissenschaftler und Projektmanager am SFZ – Sekretariat für Zukunftsforschung gGmbH Gelsenkirchen.

Von 1982 bis 1990 war K. Steinmüller freischaffender Schriftsteller und verfasste – in der Regel gemeinsam mit seiner Frau Angela Steinmüller – insgesamt drei SF-Romane, zahlreiche SF-Stories, einige Hörspiele sowie eine Biographie über Charles Darwin. Für ihre Arbeiten wurde das Schriftstellerpaar Steinmüller u. a. mit dem „Prix Européen de la Science-Fiction“, dem „Traumkristall“-Preis und mehrmals mit dem „Kurd-Laßwitz-Preis“ ausgezeichnet. Von 1988 bis 1990 war er Vorstandsmitglied des DDR-Schriftstellerverbandes.

Vor seiner schriftstellerischen Laufbahn befasste sich K. Steinmüller als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften der DDR mit der mathematischen Modellierung, Computersimulation und Steuerung von Ökosystemen (speziell Agroökosystemen) und theoretischen Fragen der Populationsdynamik.

K. Steinmüller hat über das Thema „Die Maschinentheorie des Lebens. Philosophische Probleme des biologischen Mechanizismus“ promoviert (Dr. phil., 1977) und eine Diplomarbeit auf dem Gebiet der theoretischen Festkörperphysik verfasst. Er hat das Abitur an einer Spezialklasse für Mathematik und Naturwissenschaften der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt (der jetzigen TU Chemnitz) abgelegt und dort sowie der Humboldt-Universität Berlin Physik und Philosophie studiert. Er wurde im November 1950 in Klingenthal/Vogtland geboren.

Ein Überblick mit biographischen Daten und Publikationen finden sich hier.